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AH: Kohlheck - SVJ/SVP 5:2 (2:2)
Gegen die Wiesbadener Vorstädter hatte sich die Spielgemeinschaft viel vorgenommen und wollte unbedingt das letzte Spiel gegen Schierstein 13 vergessen machen.
Relativ offensiv aufgestellt wollte man die Heimmannschaft bereits in ihrer eigenen Hälfte stören und deren Spielfluss einengen. Das Konzept ließ sich auch in den ersten Minuten gut an. Die SG hatte im Mittelfeld klar die Fäden in der Hand, spielte bis zum 16er einen schönen Ball, vergaß aber dann, die Möglichkeiten zu nutzen. Als die Hausherren mit einem langen Ball auf ihren schnellen Stürmer, hatte dieser keine Mühe, den Ball im Netz der Gäste unterzubringen. Die Gäste waren sichtlich geschockt und kurze Zeit später klingelte es zum zweiten Mal im Kasten der SG, als wiederum einer der schnellen Wiesbadener Stürmer seinem Gegenspieler auf und davon lief und aus kurzer Entfernung Torwart M. Stingl keine Chance ließ.
Die Spielgemeinschaft stellte nun um, H. Worm ging vom Mittelfeld auf die Verteidiger Position und fortan hatte die Abwehr um Libero K. Künzl ihre Gegenspieler wieder besser im Griff. Als Chr. Söhn nach einem Gestocher im Fünfer der Kohlhecker zum 1:2 verkürzte, keimte bei den Gästen wieder Hoffnung auf. A. Göbel war es, der nur kurz darauf mit einem Sonntagsschuss aus ca. 30 m Entfernung den Ball fulminant im Winkel des Hausherren Gehäuses zum umjubelten 2:2 Ausgleich unterbrachte. Mit diesem Ergebnis ging man auch in die Pause.
Nach dem Wechsel bestimmte wiederum die SG klar das Spielgeschehen, leider vergaß man, wie in Halbzeit eins den Sack zu zumachen. Die Spieler aus dem Wiesbadener Stadtteil kauften in der Folgezeit ihren Gegenspieler mit überharter Gangart den Schneid ab. Leider tat der Schiedsrichter (ein Kohlhecker Betreuer) einiges dazu, dass diese Vorgehensweise nicht unterbunden wurde. Nach einem Eckball für Kohlheck, wurde H. Worm von seinem Gegenspieler klar mit beiden Händen weggestoßen, der Ball kam zu P. Winzenburg, doch in der Meinung, dass der Schiedsrichter auf Faulspiel entscheiden würde, stellte er für kurze Zeit das Fußballspielen ein. Der Schiedsrichter pfiff jedoch nicht, und so hatte P. Winzenburg nur die Möglichkeit seinen Gegenspieler mit einem Faul am Schuss aufs Tor zu hindern. Diesmal pfiff er „Unparteiische“, allerdings entschied er auf Elfmeter für die Heimmannschaft. Dieses Geschenk nahmen die Kohlhecker gerne an.
Schade allerdings, dass sich fortan die Spielgemeinschaft selbst um den Lohn ihrer Arbeit brachte und statt weiterhin Fußball zu spielen, sich nur noch aufs Meckern konzentrierte. Dies Gipfelte sogar darin, dass Chr. Söhn nach einer verbalen Attacke gegen den Schiedsrichter vom Feld verwiesen wurde. Die Kohlhecker hatten nun leichtes Spiel und trafen in der Folgezeit mit zwei weiteren Schüssen ins Tor der Gäste.
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