Start | Archivliste | Archiv 2007 | SV Presberg : SV W'rabenstein 6:3

SV Presberg : SV W'rabenstein 6:3

9. Spieltag SV Presberg : SV Wallrabenstein 6:3 (2:1)

Mit einem dank einer starken zweiten Halbzeit verdienten 6:3 (2:1)-Erfolg über den SV Wallrabenstein erklomm der SV Presberg Tabellenplatz drei in der Fußball-A-Liga-Rheingau-Taunus und unterstrich damit seine Aufstiegsambitionen. 
Beim SV Wallrabenstein lagen nach der Partie die Nerven blank. Abwehrspieler Klaus Preuss und Spielertrainer Michael Klinkhammer, der sich zur Pause mit einer Zerrung hatte auswechseln müssen, waren schon vor Ende der Partie aneinander geraten. Klinkhammer hatte es nicht gepasst, dass seine Spieler ihren Unmut über den schlechten Spielverlauf größtenteils am Schiedsrichter ausließen. So musste Preuss seinen Kopf hinhalten und lieferte sich mit Klinkhammer einen hitzigen Wortwechsel. Doch auch wenn Schiedsrichter Wanka nicht bei allen Situationen den Überblick behielt, lag die herbe Pleite nicht am Referee.
"Es war das 1:2 kurz vor der Halbzeit, das uns das Genick gebrochen hat. In der zweiten Hälfte sind wir dann gar nicht mehr ins Spiel gekommen", bevorzugte Klinkhammer dann auch selbstkritischere Töne. Dabei war sein Team nach dem frühen Gegentreffer per Freistoß des starken Jonas Berger im ersten Durchgang die bessere Mannschaft, stellte nach dem Ausgleich durch Jens Diehl die Offensivbemühungen jedoch größtenteils ein. So nahm die ohne ihre etatmäßige Verteidigerreihe angetretene Heimelf das Heft in die Hand und kam nach herrlicher Flanke von Berger durch Sasa Prodanovic zum psychologisch wichtigen 1:0. Weil es so schön war, flankte Berger auch kurz nach Wiederanpfiff auf Prodanovic, der wiederum in bester Stürmermanier zum 3:1 traf. Der eingewechselte Kilp erhöhte per Kopf nach einer guten Stunde, ehe die Gäste nach einem von Bingöl erzwungenen Eigentor noch ein Mal Morgenluft witterten. Diese verzog sich allerdings schon acht Minuten später wieder, als Friedrich und kurz darauf Mesken für die Entscheidung sorgten, an der Semercis 6:3 nichts mehr änderte. Verständlich, dass man auf Presberger Seite nach der Partie mit der frühherbstlichen Sonne um die Wette strahlte. "Die 25 Minuten nach der Pause waren erste Sahne", lobte Trainer Michael Grahmann seine Elf, die damit Ambitionen auf den zweiten Aufstiegsplatz untermauerte.
Aufstellung:
Zimmer - Schneider, Hahndorf (80. Grahmann), Haag, Worf, Friedrich, Berger, Mesken, Prodanovic, Ronald Wendel, Raymond Wendel (36. Kilp)

 

Bicolor template supported by Naturalife Greenworld